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Wer schreibt?

Das ist der Blog der TaskForce für effektive Prävention von Genitalverstümmelung e.V. Die TaskForce ist eine gemeinnützige, politisch unabhängige Kinderrechtsorganisation mit dem Ziel, Mädchen sicher vor der Misshandlung, Schädigung und Traumatisierung durch Genitalverstümmelung zu schützen.

Als bundesweites Netzwerk ist die TaskForce eine von Länder-Ministerkonferenzen anerkannte Fachorganisation, wenn es um die Bereitstellung von Informationen zu Genitalverstümmelungen und Einzelberatung geht.

Mit SOS FGM betreibt die TaskForce die erste und einzige bundesweite Notruf-Hotline, berät Fachkräfte und unterstützt alle Ratsuchenden.

Bei der Charity Initiative VISION ACTION CHANGE – artists against female genital mutilaton setzen erstmals Musiker, Künstler und Designer gemeinsam ein starkes Zeichen für den Mädchenschutz.

Die TaskForce ist außerdem Teil des Bündnis zum Schutz von Mädchen vor Genitalverstümmelung, das sich für nachhaltigen, konsequenten Schutz von Mädchen in Entwicklungshilfeprojekten einsetzt.

 

2 Responses

  • Hajo says:

    Hallo, ich wollte gerade bei PLAN International telefonisch 2 Patenschaften übernehmen, habe mal „Plan“ gegoogelt und sehr froh, gerade noch rechtzeitig auf eure Seite gestossen. zu sein. Die Information über die Duldung der Genitalverstümmelung durch verschiedene Hilfswerke ist erschreckend. Wir möchten nach wie vor noch diese 2 Patenschaften übernehmen. Gibt es Hinweise auf Hilfswerke, die eine bessere, striktere Position vertreten?

    Vielen Dank und viele Grüße!
    Hajo

    • Hallo Hajo,

      danke für Deine Nachricht und Deine Umsicht bei der Auswahl eventueller künftiger Patenschaften.
      Du gehörst damit zu einer stetig wachsenden Zahl an Spendern, denen es wichtig ist, dass ihre Patenkinder vor der (zu 100% vermeidbaren) Schädigung durch Genitalverstümmelung geschützt werden. Wie Du dem aktuellen Beitrag entnehmen kannst, weigern sich Plan International (sowie andere Patenkindorganisationen wie World Vision, Kindernothilfe oder ChildFund) immer noch beharrlich, die einfachsten Schutzmaßnahmen (d.h. Festschreibung des Verzichts auf Genitalverstümmelung in den Förderkritrien, aktives Einfordern des Verzichts auf FGM bei den Entscheidern der Empfängergemeinden sowie regelmäßige Kontrolle der Einhaltung dieser Vereinbarung durch medizinische Unversehrtheitskontrollen) umzusetzen.

      Zumindest eine Organisation setzt die Schutz-Prinzipien um – im Kinderschutzdorf Gomboro in Burkina Faso:
      SAIDA International / http://saida-international.de/

      „Wir setzen auf konditionierte Entwicklungshilfe, die eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe ermöglicht. Den Rahmen bildet die Anerkennung der internationalen Abkommen zum Schutz von Kindern. Da einheimische Initiativen bereits seit Jahren Informations-Kampagnen zu Frauen- und Kinderrechts-Themen führen, gibt es immer mehr Gemeinden, die wie Gomboro zu einem Wandel – und ganz konkret zur Einführung von Unversehrtheitskontrollen zum Schutz der Mädchen vor Genitalverstümmelung – bereit sind.“

      Die Projekte der Organisation können direkt oder über Patenschaften (http://saida-international.de/patenschaft) unterstützt werden.

      Vielleicht ist dies eine Option für Dich.

      Freundliche Grüße,
      Ines Laufer



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