Menschen Frauen Kinder Rechte
Header

Geschäftsführer der Klambt-Mediengruppe fördert den Betrug von Kindernothilfe e.V.

Dezember 15th, 2011 | Posted by Ines Laufer in Kindernothilfe | Kommentare | Medien
Klambt-Verleger Kai Rose zog den Grazia-LeserInnen 20.000,-€ für Kindernothilfe e.V. aus der Tasche

Klambt-Verleger Kai Rose zog den Grazia-LeserInnen 20.000,-€ für Kindernothilfe e.V. aus der Tasche

Im Vorfeld der Patenmädchenkampagne – die 2009 erstmals die menschenverachtende Duldung der schweren Gewalt der Genitalverstümmelung an den von Plan International, World Vision, Kindernothilfe und ChildFund vermarkteten Patenmädchen auf die Agenda der Öffentlichkeit brachte – stellten wir die Frage: 

„Wie lange noch – mag man sich fragen – werden Entwicklungshilfeorganisationen weiterhin Millionen an Spendengeldern in Projekte fließen lassen, in denen die grundsätzlichsten Menschenrechte missachtet werden und jene, in deren Interesse man zu agieren vorgibt, systematisch schwerster Gewalt unterworfen werden?“

Die Antwort auf diese Frage lautete kurz und simpel: Solange sie es können…

Heute – Ende 2011 – stellen wir fest, dass die genannten Organisationen immer noch Hunderttausende Patenmädchen schutzlos der Verstümmelung überlassen – weil sie es immer noch „können“, ohne auf ihren Konten die Quittung dafür präsentiert zu bekommen…

Im Gegenteil: Der Geschäftsführer der Klambt Mediengruppe – Kai Rose – zeigt uns am Beispiel seines fatalen Klüngels mit dem Verein Kindernothilfe e.V., dass aufgrund von Unbedarftheit, Ignoranz und Gutgläubigkeit die Duldung schwerer Menschenrechtsverletzungen, verfehlte Entwicklungspolitik und Betrug der Spender immer noch unterstützt wird und durchaus lukrative Früchte trägt:

Seine geschäftliche Position und seinen medialen Einfluss als Verleger nutzt Rose aus, um für Kindernothilfe e.V. regelmäßig fünfstellige Spendensummen zu generieren sowie wöchentlich im Grazia-Magazin für den Verein Spenden einzuwerben.

Dabei protegiert Kai Rose den Verein nicht nur „von außen“, sondern ist als Mitglied des Verwaltungsrates für die menschenverachtende Betrugs-Politik von Kindernothilfe e.V. direkt mit verantwortlich, die u.a. wie folgt aussieht:

Kindernothilfe e.V.

– überlässt rund 15.000 Patenmädchen (Stand 2009) schutzlos der Gewalt der

Kindernothilfe e.V. betrügt die Spender mit falschen Werbeaussagen

Kindernothilfe e.V. betrügt die Spender mit falschen Werbeaussagen

Genitalverstümmelung und weigert sich nach wie vor, die einfachsten Schutz-Standards für diese Kinder umzusetzen,

– hat allein in Äthiopien mehr als 360.000 € an Steuergeldern (über das BMZ) für weitgehend wirkungslose „Aufklärungs-Kampagnen“ verschwendet und

– täuscht mit Hilfe falscher Evaluierungen Erfolge vor, die de facto jeder Grundlage entbehren,

– betrügt die Spender mit nachweislich falschen Werbeaussagen,  z.B. die Unterstützung der Spender sichere den Kindern „Schutz vor Gewalt, Ausbeutung und Diskriminierung“ und

– schreckt zur „Wahrung der eigenen Interessen“ auch vor Niederträchtigkeiten wie  Domain-Missbrauch nicht zurück.

Von diesen Tatsachen jedoch, so erdrückend sie sein mögen, will Kai Rose – der „nach einigen Recherchen zu dem Ergebnis gekommen sei, dass die Kindernothilfe das Richtige sei“ – nichts wissen und klagt stattdessen auf Facebook, mit der Patenmädchenkampagne seien „die falschen Menschen, die wie Sie Gutes erzielen wollen, zu Feinden auserkoren…“.

Dabei sollte man gerade von ihm als Medienvertreter die Fähigkeit erwarten dürfen, Fakten als solche erkennen und würdigen zu können.

Es ist und bleibt also unsere Aufgabe, die Fakten immer wieder aufs Tableau zu bringen und zu fundieren und auf das umsichtige Handeln derer zu bauen, die erkennen, dass diejengen, die in leeren Phrasen behaupten „Gutes erzielen zu wollen“ während sie das Gegenteil tun eben „die Falschen“ sind und eine Kursänderung einfordern.

 

Hier noch einmal der Trailer zur Patenmädchen-Kampagne:

 

You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 You can leave a response, or trackback.

5 Responses

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.