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Duldung von Genitalverstümmelung an Patenmädchen durch Plan International, World Vision, Kindernothilfe & Co…

August 31st, 2012 | Posted by Ines Laufer in Allgemein | Kindernothilfe | Plan International | TaskForce | World Vision

Bis zu 400.000 Patenmädchen werden von Plan International, World Vision, Kindernothilfe und ChildFund schutzlos der Genitalverstümmelung überlassen

…immer mehr Spender kündigen aus diesem Grund ihre Patenschaft

Und es gibt eine echte Alternative bei saida-international

Obwohl seit dem Start derPatenmädchen-Kampagne – die erstmals die Duldung der Genitalverstümmelung an rund 400.000 Patenmädchen der o.g. Vereine thematisiert –  knapp 10.000 Protestbriefe empörter Spender und engagierter Menschen an die Organisationen gesandt wurden, lehnen diese es nach wie vor ab, die gefährdeten Mädchen vor dem Verbrechen der Genitalverstümmelung wirksam zu schützen.

Vor diesem Hintergrund sehen wir es als Zeichen einer zunehmenden Sensibilität der Spender für die Wichtigkeit dieses – einfach umzusetzenden – Schutzes, dass immer häufiger die bestehenden Patenschaften bei Plan International, World Vision & Co. gekündigt werden.

Dabei ist es beruhigend zu wissen, dass die Kündigungen für die jeweiligen Patenkinder keinerlei Nachteile bedeuten, da sie von den Zahlungen persönlich grundsätzlich nie profitieren.

Im Gegententeil: Aufgrund der Weigerung von Plan International, World Vision & Co., die Einhaltung der Kinder- und Menschenrechte zur Voraussetzung für die Entwicklungszusammenarbeit festzuschreiben, werden enorme Summen (z.B. von Plan International rd. 400 Millionen Euro pro Jahr!) an weitgehend wirkungslose Projekte vergeudet, die oftmals sogar die Aufrechterhaltung der entwicklungshemmenden Strukturen bedingen.

Gerade in den letzten Wochen haben zahlreiche Paten ihre Patenschaften (unabhängig davon, ob ihr Patenkind gefährdet ist oder nicht) gekündigt, weil sie nicht länger bereit sind, Organisationen zu unterstützen, die Mädchen der Genitalverstümmelung überlassen.

Hier lesen Sie einige Appelle der Spender, mit denen sie ihre Kündigungen begründet haben: weiterlesen im Originalartikel                                                                                                                                                                                                                                                                           Foto (c) Baba Steve

 

 

 

 

 

 

 

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